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Kubas Osten – Holguin, Banes, Guadalavaca

Verkehr

Das Embargo der Vereinigten Staaten gegen Kuba ist ein aus mehreren Maßnahmen bestehendes Handels-, Wirtschafts- und Finanzembargo, das sich gegen die ab 1959 von Fidel Castro, seit 2008 von seinem Bruder Raúl geführte Regierung Kubas richtet. Die ersten Maßnahmen wurden 1960 von Präsident Dwight D. Eisenhower verhängt, nachdem die kubanische Regierung Eigentum von Bürgern und Unternehmen der Vereinigten Staaten im Umfang von rund einer Milliarde US-Dollar enteignet hatte. Das Embargo wurde seitdem in mehreren Schritten verschärft und teilweise wieder gelockert. 

Durch die Knappheit an Treibstoff und Autos wurden die Kubaner zu „Anhaltern“. Viele staatliche Transportmittel sind gesetzlich verpflichtet Tramper mitzunehmen. Da das öffentliche Verkehrsnetz nicht zwingend Städte übergreifend funktioniert, ist das Reisen per Anhalter teilweise die einzige Möglichkeit um von A nach B zu kommen. Somit sieht man viele Leute an den Straßen, die stundenlang auf eine Mitfahrgelegenheit warten.

Auf den Stadt- und Landstraßen, aber auch auf den Autobahnen tummelt sich ein wahres Füllhorn von Straßenverkehrsteilnehmern, das kann dann auch schon mal ein Bauer mit einem Schwein an der Leine, eine Kutsche, die einem auf der eigenen Seite entgegen kommt, oder ein Reiter sein. Alles völlig normal, man achtet eben auf den anderen, auch auf die weidenden Pferde auf dem Mittelstreifen und die Hühner am Seitenstreifen.

Ich stelle mir gerade vor, welche Radiodurchsagen bei uns laufen würden, wenn auch nur eins dieser “Verkehrshindernisse” bei unseren bundesdeutschen Autobahnen auftauchen würde. Da man aber eh um die tiefen Schlaglöcher drumrumfahren muss, ist das alles nicht ganz so schlimm, eine Übertretungen der Höchstgeschwindigkeit ist auf den Straßen auch eher unwahrscheinlich, also spart man sich die Blitzer.

Gegen Abend können die vielen Kutschen, die allesamt unbeleuchtet unterwegs sind zu einer echten Gefahr werden. Die größeren Optimisten unter den Kubanern befestigen CDs als Rückleuchten an ihren Pferdefuhrwerken, quasi als Rücklicht-Ersatz. Bei Einbruch der Dunkelheit dürfen die Pferdefuhrwerke eigentlich auch nicht mehr fahren, aber wer soll das hier schon kontrollieren? Und wenn der Bauer vom Feld kommt, ist ihm das Verbot wohl auch nicht ganz so wichtig. Die Pferdekutschen werden überall als Taxi genutzt, ebenso wie für die Landwirtschaft, auch sehr gern in der Stadt, was den Straßenverkehr „recht interessant“ macht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Holguin ist als Stadt sehenswert, wenn auch für westliche Augen fremdartig, unübersichtlich, laut und durch die unzähligen alten Autos auch nicht als Luftkurort empfehlenswert. Sobald man die Stadtgrenzen passiert hat, sieht man, wie groß sie ist.

Allein die Fahrt durch die Vorstadt fand ich schon sehr spannend und es gibt einen Vorgeschmack auf eine Stadt, die, mit den Vorstadtbezirken knapp 350.000 Menschen beherbergt, die gleichnamige Provinz Holguin zählt um die 800.000 Einwohner, wobei man da auch unterschiedliche Angaben findet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Man sollte unbedingt den Kreuzberg besuchen, von dem man einen schönen Rundumblick auf die gesamte Stadt und die umliegende Landschaft hat.

Der Kreuzberg – Loma de la Cruz

Wer der üppigen Kalorienversorung der Hotels entgegenwirken möchte, der erklimmt die knapp 500 Stufen der Treppe zum Kreuz zu Fuß. Ich habe das ausprobiert und es war keine große Herausforderung. Den Bettlern, die die Treppe als Revier bevölkern kann man entgehen. Sie sind nicht sonderlich aufdringlich. Man wird gefragt, woher man kommt, sie wollen einem Gebäude zeigen und erwarten von dem einen oder anderen Touri ein Trinkgeld. Wirklich lästig sind sie nicht.

Auch die Fabrik in der die berühmten Cohiba Zigarren hergestellt werden, ist überaus interessant. Leider ist in der gesamten Fabrik das Fotografieren untersagt. Das ist aus der früheren Angst vor Know-How-Klau begründet, wurde aber nie wieder aufgehoben. Die Arbeiter, in dieser Fabrik sind es 500, sitzen in großen Hallen und fertigen in reiner Handarbeit in Akkordarbeit die wertvollen Glimmstängel, die besten der Welt, wie jeder Kubaner stolz zu verkünden weiß.

Die Tagesvorgaben sind hoch, geübte Arbeiter schaffen aber auch eine höhere Stückzahl als die geforderten 130 Stück. Der Geruch ist einfach toll, irgendwie würzig, nach frischem Tabak eben, obwohl ich überhaupt kein Fan von Zigarren bin.

Die Blätter werden von Arbeitern nach Qualität, Beschaffenheit und Farbe sortiert. Danach werden die Tabakblätter an die Arbeiterinnen und Arbeiter verteilt. Ja, entgegen den früheren Zeiten finden auch immer mehr jüngere Männer gefallen an dem Job, sonst waren das eher Frauenjobs, weil diese als geschickter galten.

Die Atmosphäre ist kubanisch locker, man sieht den Angestellten keinen Arbeitsdruck an. Man erzählt uns, dass den Arbeitern früher während der Arbeit regelmäßig vorgelesen wurde, so tat man auch noch gleichzeitig etwas für die Bildung der Arbeiter. „Der Graf von Monte Christo“ wurde zum Beispiel oft gewünscht und gelesen.  Diese Tatsache schlug sich später wohl auch in der Namensfindung für die Zigarren Montecristo nieder. Wir haben viele junge Leute gesehen, die mit Kopfhörern versehen, sich ihre Lieblingsmusik zu der Arbeit mitgebracht hatten.

Ein kleiner Bummel durch die Innenstadt von Holguin sollte auch eingeplant werden. Es gibt diverse Parks, die wir allerdings nicht sofort als solche wahrgenommen hätten. Großzügig angelegte Plätze würde ich sie eher nennen. Das Treiben ist auch hier wieder bunt und wirr, aber irgendwie liebenswert.

 

 

 

 

 

 

Es gibt hier so viele Fahrrad-Rikschas, dass es schon fast unübersichtlich ist. Das Benutzen dieser Gefährte ist für die einheimische Bevölkerung ganz normal, und nebenbei bemerkt gar nicht so schlecht für die Luft in den Städten.

 

 

 

 

 

 

 

Unzählige Kleinstgeschäfte werden durchs offene Fenster oder die offene Tür betrieben. Da verkauft einer Schuhe aus dem Fenster, dort sitzt ein „Techniker“ im Hausflur und repariert Handys. Die Atmosphäre hat viel Schönes, weil sie ganz anderes ist, als alles, was wir in Deutschland kennen. Die Kubaner nehmen sich eben nicht so wichtig wie wir Deutschen. Mir gefällt das sehr.

Techniker, er repariert gerade Uhren und Mobiltelefone

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Einkaufspassage entdecke ich eine alte Frau, sie scheint hier auf der Straße zu leben, ihre viel zu große Kleidung starrt vor Dreck, aber ich sehe in ihren lebhaften braunen Augen eine Freude, die ich hier bei unseren Menschen, die im Vergleich zu kubanischen Verhältnissen mit dem berühmten goldenen Löffel im Mund auf die Welt gekommen sind, nicht sehr häufig finde. Ich schätze sie auf 60 Jahre, vielleicht ist sie aber deutlich älter oder auch jünger. Das ist hier schwer zu sagen. Die starke Sonne prägt die Menschen. Ich mag sie sofort. Sie scheint zumindest etwas Blut der Ureinwohner intus zu haben.

Wie schade, dass ich mich nicht traue, sie zu fotografieren. Sie ist mir jetzt immer noch im Gedächtnis. Verrückt. Das wären wahrscheinlich die Portraits meines Lebens gewesen.

Voller neuer Eindrücke und demütig ob der hier allgegenwärtigen Armut lassen wir uns von dem quitschgelben 1954er Chevrolet Bel Air zum Resort zurückfahren.

Chevrolet Bel Air, 1954

 

 

 

 

 

 

 

Die Kommunikation mit den Fahrern läuft auf englisch recht problemlos, obwohl ich nicht immer ganz sicher bin, ob sie wirklich alles verstanden haben. Interessante Infos bekommt man allemal.


Cuba, Holguin & Umgebung

Bilder sagen mehr als Worte…. jedenfalls manchmal.

 

Oldtimer-Taxi

Ich sitze in einem pink/weißen Chevrolet Bel Air, Baujahr 1954, aus den Boxen schallt laut Hotel California von den Eagles, der Weg führt an einer karibischen Traumkulisse vorbei, einsame Sandstrände, gesäumt von sich sanft im Wind wiegenden Palmen. Hin und wieder tauchen ein paar kunterbunte, teils arg verfallene Hütten auf, man sieht freundlich grüßende Menschen, die vor diesen Unterkünften sitzen und dem Treiben auf der Straße zuschauen, wer braucht auch Fernsehen. Am Strand wird gerade ein Spanferkel über offenem Feuer gegrillt, ausgelassenes Treiben, die Menschen feiern, das Leben scheint einfach perfekt zu sein, hier auf Kuba, doch das ist es sicherlich nicht. Es ist nur mit Sonne und den durchschnittlichen 26/27 Grad im November so viel schöner.

Um dem einheitlichen Grau des deutschen Herbst zu entfliehen, hat es mich in den sozialistischen Staat zwischen Atlantik und karibischem Meer verschlagen.

10,5 Flugstunden vom kalten Deutschland entfernt, empfangen mich warme 27 Grad und eine angenehme Luftfeuchtigkeit, als wir das Flugzeug verlassen. Es ist das einzige Flugzeug auf dem Flughafen Holguin. Stress schein hier ein Fremdwort zu sein. Mein erster Gedanke, als ich den Flughafen gesehen habe war, dass es bei uns sicherlich Tankstellen gibt, die größer sind, das ist aber nicht so ganz ernst gemeint. Schön ist, dass man sicher nicht Gefahr läuft, sich hier zu verirren. Viele Fluggesellschaften steuern Cuba nicht an und wenn, dann ist der Großraum Havanna sicher deutlich stärker frequentiert, ich jedoch bevorzuge es lieber etwas weniger massentouristisch.

Einreise

Deutsche benötigen für die Einreise ein Touristenvisum, dies ist aber einfach über das Reisebüro erhältlich und wird unaufgefordert mitbestellt, wenn man bucht.

Rechtschreibfehler oder durchgestrichene Angaben finden die kubanischen Staatsdiener nicht lustig und dies kann ein neues Dokument zu einem recht hohen Preis notwendig werden lassen, so jedenfalls erzählten uns das freundliche Ehepaar, welches wir im Hotel kennenlernten, bei ihnen hatten sich die Mitarbeiter im Reisebüro verschrieben.

Die Einreisekontrolle ist gründlich, aber auch das lässt sich verkraften. Man wird am Flughafen fotografiert und alle Dokumente werden sorgsam geprüft.

Dann geht es Richtung Hotel, bei uns war es das Paradisus Rio de Oro, an der Playa Esmeralda. Das Hotel liegt auf einer Art Halbinsel in Alleinlage. Wer hier Strandpromenaden a la Mallorca erwartet wird enttäuscht. Ich finde das aber nicht sonderlich schlimm.

Transfer nach Guadalavaca

Wer schon bei der Buchung einen Transfer durch ein Taxi mitbucht, erspart sich die Bus(tor)tour vorbei an diversen Hotels. Nach einer guten Stunde erreicht man nun das/die Hotels nahe des Örtchens Guadalavaca, was so viel wie „Hüte die Kuh“ bedeutet. Vielleicht soll der Name auch die Eigenschaft des verschlafenen kleinen Örtchens beschreiben. Vom Paradisus fährt man mit dem Taxi 5 min zu diesem kleinen Ort. Hier ist nicht viel, ein paar Hotels, ein paar sehr kleine Läden, in denen aber nur die Touristen kaufen können und ein Touristen-Souvenirmarkt, dessen 10 Stände man in 5 min. bewundern kann, länger braucht man dazu auch wirklich nicht.

 

Die Stände habe 3 Arten von Waren, a) Leder- ,Blech-und Holzsouveniers, b) Schmuck und c) billige Kleider und T-Shirts. Diese Waren findet man wohl auf jedem Markt auf ganz Kuba. Da lässt der Sozialismus grüßen. Für mich gab es nicht so viele Produkte, die mich angesprochen haben, die Kleider will frau wohl nicht freiwillig anziehen, der Stoff fühlt sich an wie ein alter Spühlschwamm und die Preise sind dafür auf jeden Fall nicht angemessen. Auch in den Hotels werden immer wieder solche Waren von „Fliegenden Händlern“ angeboten, auch in unserem Hotel.

Ganz vereinzelt hat man wirklich schöne Kunstgegenstände gesehen, hergestellt aus Altmetall/Schrott. Aber man sollte immer das Gewicht des Koffers im Auge behalten, das, wenn man z.B. mit der Condor economy fliegt, eh nur 20 kg betragen darf. Dies hat mich davon abgehalten solche Kunst zu erwerben, der Preis war super und die Qualität und Ausführung großartig. Zudem sei gesagt, dass man auch bei der Ausfuhr, besonders bei gemalten Bildern (Kunst) einige Dinge und Vorschriften beachten muss, sonst kommt es bei der Ausreise zu ggf. recht teuren Überraschungen, ebenso bei Übergepäck. Laut Reiseveranstalter liegt da der Preis bei ca. 30,-/pro kg  und das wird wiederum genau geprüft.

Auslandsreisekrankenversicherung

Die überall in den Foren beschriebenen Nachweise über das Vorhandensein einer Auslandsreisekrankenversicherung wurden bei uns bei der Einreise nicht verlangt, man sollte allerdings diese Nachweise in spanischer Sprache mitführen. Sicher ist sicher. Leider muss man im Krankheitsfall eh alles privat vorbezahlen und dies ist nicht günstig. Da kostet der Aufenthalt pro Nacht schon mal 300,- €, ohne ärztliche Leistungen, die kommen dazu. Diese Aussage stammt von unserem Guide.

Das liebe Geld

Gängige Zahlungsweisen wie Kreditkarten von American Express, sowie Travellerschecks werden nicht angenommen! Auch die MasterCard wurde bei uns abgelehnt. Lediglich die VisaCard funktionierte. Das Geldabholen am Bancomat habe ich jedoch nicht ausprobiert. Das ist auch nicht so, dass überall Banken und Geldautomaten rumstehen. Bargeld ist da die gute alte Alternative. In den Hotels soll es wohl teilweise mit der MasterCard klappen, ich würde mich allerdings nicht darauf verlassen. Die Touristenwährung, also der CUC wird so ziemlich 1:1 zum Euro umgetauscht, bei Banken nur mit dem Pass möglich, im Hotel auch ohne, dann aber mit schlechteren Kursen. Der Umtausch ist nur in Kuba möglich, die Währung darf nicht ausgeführt werden.

Wenn man sich das erste Mal über Kubas Straßen kutschieren lässt, so ist das schon ein eigentümlicher Eindruck. Kubas Straßen bilden das wohl weltweit größte Freilichtmuseum für Oldtimer. Rund 70.000 der alten Schätzchen, überwiegend alte amerikanische Straßenkreuzer von Chevrolet und Pontiac aus den 1950er Jahren bevölkern die desolaten Straßen. Dazwischen sieht man unendlich viele Kutschen oder Ochsenkarren, Fahrradrikschas, Reiter, uralte Lkws und Busse, Menschen zu Fuß, darunter sehr viele Anhalter. Das Anhaltertum hat auf Kuba eine gute alte Tradition, die begründet in der Treibstoffknappheit der Krisenjahre lag.

Ein kurzer Rückblick auf die Geschichte erklärt vieles.

Im Oktober 1962 erreichte der Konflikt des Kalten Kriegs seinen Höhepunkt. Nur ganz knapp entging die Welt einem Atomkrieg zwischen den Supermächten USA und Sowjetunion. In diesen Tagen blickte der ganze Globus auf Kuba, denn dort wurden sowjetische Mittelstreckenraketen gelagert, die sich unmittelbar auf die Vereinigten Staaten richteten. US-Präsident Kennedy und Regierungschef Chruschtschow stand eine schwierige Entscheidung bevor1.

Invasion in der Schweinebucht

Die Vorgeschichte begann mit Fidel Castro. Durch seine Revolution wurde Kuba 1959 in einen sozialistischen Staat umgewandelt, der seitdem nach kommunistischen Grundlagen regiert wurde. Während sich der Kontakt zu den USA verschlechterte, nahm Kuba diplomatische Beziehungen zur Sowjetunion auf. Um den Einfluss des Kommunismus in der Welt zurückzudrängen, beschloss die US-Regierung, durch geheime Operationen auf Kuba einzugreifen. Nach Planung der CIA sollten Exilkubaner in die Schweinebucht auf Kuba gelangen und von dort aus eine Gegenrevolution auslösen. Da der Plan aber nicht aufging, war es für die USA nicht mehr möglich, militärisch einzugreifen2

Um den Machteinfluss des jeweiligen Konkurrenten zurückzudrängen, stationierten beide Großmächte Mittelstreckenraketen. Da Kuba in der Nähe zu den USA lag und gute Kontakte zur Sowjetunion pflegte, wuchs bei der US-Regierung die Furcht, dass die Insel von sowjetischen Waffen belagert werden könnte. Die USA schickten Aufklärungsflugzeuge nach Kuba und entdeckten schließlich aufgestellte Raketen. US-Präsident Kennedy berief unmittelbar einen geheimen Krisenstab ein3.

In einem Treffen mit dem sowjetischen Außenminister Andrej Gromyko wurde oftmals betont, dass die USA und die westlichen Besatzer West-Berlin der Sowjetunion überlassen sollen. Trotz der angespannten Lage und bevorstehendem Ausbruch eines Atomkriegs entschied sich Kennedy dazu, eine Seeblockade einzurichten und forderte Chruschtschow dazu auf, die Raketen aus Kuba abzuziehen. Obwohl die Blockade von der Sowjetunion nicht direkt akzeptiert und ein amerikanisches Aufklärungsflugzeug über Kuba abgeschossen wurde, konnte einer Eskalation knapp entgangen werden4.

Chruschtschow erklärte sich schließlich dazu bereit, die Mittelstreckenraketen aus Kuba abzuziehen. Gleichzeitig mussten sich die USA dazu verpflichten, eine militärische Invasion auf Kuba zu unterlassen und ihre in der Türkei stationierten Raketen zu entfernen. Die UdSSR rüstete nach der Kuba-Krise verstärkt auf, um mit den USA gleichziehen zu können. Um solchen Konflikten künftig aus dem Weg zu gehen, verbesserten beide Supermächte die Kommunikation untereinander und richteten den „Heißen Draht“ ein. Die aufgeheizte Stimmung konnte sich nun etwas entspannen5.

  1. http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2012/03/kubakrise-kalter-krieg
  2. .http://www.wasistwas.de/aktuelles/artikel/link//031a75f403/article/die-invasion-in-der-schweinebucht.html
  3. http://www.planet-wissen.de/politik_geschichte/nachkriegszeit/kalter_krieg/kuba_krise.jsp
  4. http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/tid-27733/kubakrise-vor-50-jahren-als-die-welt-am-abgrund-stand_aid_840426.html
  5. http://www.nzz.ch/international/das-historische-bild/heisser-draht-zwischen-moskau-und-washington-1.18102448

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